Mehr als 50 Schattierungen von ROT: Fotos von der REDnight.

„Bunt und unterschiedlich“?
Dieses Mal waren alle rot!

Rothäute, Rotschwänze, Rotbäckchen und Rotkäppchen kamen zur „ONP der Herzen“ am 6. Mai 2017 in die Sauna nach Oberhausen. Rote Piraten waren auch dabei, rote Pappnasen sowie – zum Glück kam keine(r) mit dem knallroten Gummiboot zur 28ten Original NacktParty. Wäre eng geworden, bei knapp unter 70 Nackten! 😉

(Alle Fotos lassen sich jeweils durch einen –> Klick <– vergrößern.

Ja, wir verpixeln die Gesichter oder beschneiden die Fotos entsprechend. Wir wollen die Privatsphäre gewahrt wissen.)

Manch einem Zeitgenossen treibt der Anblick nackter Menschen die Schamesröte ins Gesicht (warum auch immer???).

Ganz anders war es am Samstag in Oberhausen bei der 28. ONP REDNIGHT. Hier sorgten die „Anstrengung“ beim Tanzen oder einfach die Freude über ein fröhliches, nacktes Feiern bei leckerem Essen und Trinken, interessanten Gesprächen und abwechslungsreicher Musik für den ein oder anderen roten Kopf!

War eine schöne Party — uns hat‘s gefallen!!

Zum Thema „Rednight“ hatte das Orga-Team der ONP am Nachmittag nicht nur den Gastro-Bereich der Sauna entsprechend dekoriert.

Rednight – Redlight“ lag nahe. 🙂

Aber auch rote Luftballons, Herzen und Rosen, rote Girlanden oder Tücher verwandelten die Räume in eine „temporäre Rotlicht-Zone“.

Viele der Nackten hatten sich „rot“ dekoriert:

Tücher, Strapse, Kappen oder Hüte, Schnüre, blinkende rote Herzen, Handschuhe, Krawatten, Fliegen. Spätestens aber durch das Rotlicht an der Theke und im Tanzbereich wurde sowieso jede(r) rot.

Bei der FKK-Party zeigten sich weit mehr als 50 Schattierungen von „rot“.

Beim „Mit-bring-Buffet“

hatte das „Küchen-Team“ ebenfalls dafür gesorgt, dass viele rote Akzente gesetzt wurden. Tomaten und rote Trauben, Rote-Beete(-Salat), Rotweincreme, Rote-Linsen-Salat, rote Grütze, Möhren, Lachs, Rotwurst, selbstgebackenes Brot, Krabben, Erdbeeren mit Sahne … dazu verschiedene weitere Salate, Kräuterbutter, Frikadellen, Käse, Rohkost, Kuchen …
Und – immer beliebt – mehrere große Bleche Pizza!

(Auf diesen Bildern ist das Buffet schon weitestgehend aufgefuttert … dennoch war bis in die Nacht hinein immer noch etwas da.)

Die meisten nackten PartybesucherInnen nutzten zu Beginn die diversen Möglichkeiten der Sauna. Einer stieg sogar ins Außenbecken neben dem Whirlpool.
Andere schlüpften nach den Saunagängen erst so richtig in ihre rote „Verkleidung“.
Anschließend gab es das Buffet …

und danach ging die rote Partynacht so richtig los!

Mit Nackttanz in der roten Party-Meile, bei dem manche(r) ins schwitzen kam. Bis in den Morgen hinein. Mit dem einen oder anderen Getränk an der Theke, mit vielen Gesprächen. Auf der Dachterrasse (da war auch die Raucher-Zone) war immer etwas los. Auch eine Gelegenheit, sich untereinander bekannt zu machen.

Wer zuviel nackt getanzt hatte und dabei ins Schwitzen gekommen war, konnte „mal eben“ unter die Dusche springen. Wahlweise eine Pause (an der Theke oder auf den Liegen beim Innenpool) einlegen. Ein deutlicher Vorteil der NacktPartys in der Sauna.

(Bei der Gelegenheit: Danke an die Sauna-Betreiber und an das Theken-Team!)

Die Stimmung der Nackttänzerinnen und Nackttänzer (nicht nur bei denen – sind ja nicht alle so „Hupfdolls“!) war gut und blieb es auch. Einfach nackt und ungezwungen im privaten Kreis Party machen, mit toleranten anderen Nackten, mit Paaren und Singles … da kann auch ein Schuss Erotik dabei sein. Spaß sowieso! 🙂

Irgendwann in den ersten Morgen-Stunden war die Musik zu Ende. Noch ein paar Getränke an der Theke. Viele lagen schon in ihren Nachtlagern oder waren bereits nach Hause gefahren. Weitere fuhren erst dann wieder Heim, übernachteten in der Sauna oder in der Nähe.
Bei den angenehmen Mai-Temperaturen wurde auch die Möglichkeit genutzt, auf der Terrasse draußen auf Liegen zu schlafen.

Bis zum Morgenrotdie Nacht war für viele recht kurz.
(Aber die Kaffeemaschinen waren schon gefüllt und programmiert! 😉 )

Das Nacktfrühstück lief wie immer subjektiv unterschiedlich ab. „Morgenmuffel“ treffen auf „Früh-Nacktive“. Verbunden mit dem Abdekorieren und Abbauen … denn die Sauna wird gereinigt und ab dem Vormittag wieder allgemein genutzt.

So eine Original NacktParty ist kein Wellness-Wochenende …

für das Orgateam sowieso nicht (einige machen das nun schon 10 Jahre!). Viel Vorbereitung und viel Arbeit. Und wer mit-macht bei der FKK-Fete, darf nicht auf Luxus hoffen … aber auf nette andere Nackte (teils Freundinnen und Freunde) und auf eine lockere, spaßige, ungezwungene Partyzeit.

(Hier noch alle Bilder der 28. Original NacktParty im Überblick:)

Wie es war … Nacktparty in Köln, November 2011

Im „Nackten Forum“ waren nach der Nacktfete in Köln eine Reihe von lobenden Berichten zu lesen. Einen, zu dem wir das Recht zur Veröffentlichung auch hier auf der „originalnacktparty.de“-Seite haben, zitieren wir … eventuell folgen noch weitere.

→ Da erreicht uns „die Tage“ doch eine Postkarte:

Stimmt, die Nacktparty in Köln am 12. November … fast schon eine Ewigkeit her und da hätten wir fast vergessen, hier auch einen Bericht zu schreiben.

Wir sind mit fünf Leuten in einem Auto dort hin gefahren. Mitten hinein in Kölns „Kneipenmeile“… Und trafen schon im Parkhaus und dann auch an der Türe auf die ersten „noch angezogenen“ Nackten 🙂 Schnell rein in das Lokal, einen ersten Überblick verschaffen und raus aus den sowieso wenigen Klamotten. Und rein in eine wenig „Deko“, schließlich stand die Nacktparty unter dem Motto „Nackelisch op kölsche Art“. So dominierten die Kölner Stadtfarben in Form von kleinen „Accessoires“ und kleinen, teils selbst gemachten Aufbügel — ähh … Aufklebe-Tattoos. Und ein paar rote (Papp-)Nasen waren auch dabei. 🙂

Steffi und Holli als „Organisatoren“ hatten eine interessante Partylocation für uns gemietet. Keine „normale Kneipe“, sondern eine Miet-Kneipe. Bunte Wände, genügend Getränke an der Theke, Platz zum teils ausgelassenen Tanzen und … was bei den Nacktparties immer gut ist, neben etwas Platz zum „ruhigeren Sitzen“ ein eigener Raum für die Raucher. (Der dann aber auch von Nichtrauchern aufgesucht wurde.)

Noch schnell die mitgebrachten Spezialitäten auf dem (schon wieder zu reichhaltigen) Buffet untergebracht und mal erst „nen Rundgang“ gemacht. (Alte) Freunde getroffen, „neue“ Gesichter angesprochen … immer wieder schön, dass die legendären Nacktparties (manche sprechen auch von der „Original-Nacktparty“), die ja nun schon seit 5 Jahren und an dem Tag zum 13ten Mal stattfinden, jedes Mal auch „Neue“ anlocken und der Altersdurchschnitt von Mitte 30 bis in die 60 reicht.

Köln war nun ein „Novum“. Zum einen als Veranstaltungsstadt … nach Duisburg, Bocholt, Kamp-Lintfort und wieder in Bocholt nun das erste mal hier. Nicht irgendwo in der „Pampa“, sondern mitten im Herzen einer Großstadt … somit auch für Teilnehmer die Möglichkeit, den Ort leicht ohne Auto zu erreichen und eine entsprechende Unterkunft (so nicht privat) zu finden.
Dann eine „Mietkneipe“ … also Kosten, die fix sind und auf Alle umgelegt werden … inklusive Freigetränken (unsere beiden Karten haben wir gar nicht voll bekommen). Dadurch konnte erst am Abend der Nacktparty selber feststehen, wie viel die Sause kosten würde … aber, mit 22 Euro pro Kopf (hier gibt es keine Unterschiede, ob Paar oder Single) plus dem, was wir alle für das Buffet mitgebracht hatten, war das finanziell doch noch in dem Rahmen, was wir als Paar bereit sind, für solch einen Event hinzulegen.

Die Musik war wieder (wie die 12 Male zuvor) in den bewährten Händen unseres „Schwergewichtes“ DJ-Ralf, der die Nacktparties ja auch schon ewig hier im FKK-Freun.de-Forum ankündigt. Und wie immer: Ich fand die Musik zu laut (ich quatsche ja lieber und konnte in die anderen Räume bei Bedarf ausweichen 😉 ), meine Frau fand es prima und vor allem hatte Ralf (mit Unterstützung der Partyteilnehmer) wieder eine gute Auswahl und auch einiges aus dem Bereich „Kölsche Musik“ zu bieten.
Alles in allem eine weitere tolle Nacktparty, bei der sowohl das Tanzen wie auch das Quatschen nicht zu kurz kamen. Und es macht einfach Spaß, in solch einer lockeren, mit vielen Freundschaften durchwobenen Runde zu tanzen, zu quatschen und lecker zu Essen und zu Trinken … oder mal ein „Karamellchen“ von der selbstgebastelten süßen Halskette einer (ebenso süßen) Tänzerin zu stibitzen 🙂

Darum, wenn „Schwergewicht“ – Ralf wieder eine der legendären Nacktparties ankündigt, werden wir sicher wieder dabei sein. ←